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Bilder aus der Geschichte
unseres Chores

Geschichte unseres Chores (nicht nur) in Bildern

2016     Das Frühjahrskonzert

Der Chro­nist muss zu­ge­ben, dass er nicht weiß, ob es das in der Ge­schi­chte des Cho­res schon ein­mal ge­ge­ben hat: Ein Kon­zert na­mens Vor­wie­gend hei­ter.
Da die Sa­che so hieß, war klar, alle Lie­der wa­ren es nicht aber et­li­che und ent­spre­chend Spaß hat es dann auch ge­macht.

Heiteres

Die Vor­be­rei­tung war kurz, die Mühen lang, der Er­folg sprach für sich. Das Kon­zert wur­de von Zwi­ckau TV auf­ge­zeich­net.

In der Aula der Pestalozzi-Oberschule zu Zwickau
(Foto: Thomas Bujotzek)

2016     VDKC Atelierkonzert

Der VDKC ver­an­stal­te­te drei so­ge­nann­te Ate­lier­kon­zer­te, um Chor­di­ri­gen­ten die Mög­lich­keit zu ge­ben, mit Or­ches­tern zu ar­bei­ten.
Die Kon­zer­te fan­den je­weils in Schnee­berg, Dres­den und Kah­la statt.
Die Sän­ge­rin­nen und Sän­ger un­se­res Cho­res wa­ren ein­ge­la­den, die­se Kon­zer­te mit­zu­ge­stal­ten. Haupt­säch­lich nah­men da­ran Mit­glie­der des Kam­mer­cho­res teil.
Au­ßer uns san­gen die Sing­aka­de­mie Dres­den und der Je­na­er Ma­d­ri­gal­kreis das Ora­to­rium von Jo­seph Haydn - Die Schöp­fung. Da­zu spiel­te das Phil­har­mo­ni­sche Or­ches­ter Plauen-Zwickau.

 

Im Kulturzentrum Goldne Sonne in Schneeberg dirigierten drei junge Chorleiterinnen das Atelierkonzert des VDKC.
(Foto: Ralf Schöne)

2015     Die Schöpfung

Man möch­te es kaum glau­ben: un­ser Chor wird nun 60 Jah­re alt. Zu so ei­nem An­lass neh­men wir uns tra­di­tio­nell im­mer et­was Be­son­de­res vor. Dies­mal soll­te es das Ora­to­ri­um von Haydn sein - Die Schöpfung.
Ge­mein­sam mit der Sing­aka­de­mie Ge­ra stu­dier­ten wir die­ses Werk ein. (Es war so schön, dass wir es im Jahr 2016 gleich noch ein paar Mal auf­führ­ten. Als Ate­lier­kon­zert des VDKC.)

Bilder aus der Neuen Welt und aus der Johanniskirche in Gera

Na­tür­lich ha­ben wir es so­wohl in Zwi­ckau als auch in Gera auf­geführt. Bei­de Ma­le spiel­te das Phil­har­mo­ni­sche Or­ches­ter des Thea­ters Plau­en-Zwi­ckau. Die So­lis­ten wa­ren: Ba­riton Mar­tin Häß­ler, Te­nor Wolf­gang Klo­se (in Zwi­ckau), Te­nor Al­brecht Sack (in Gera), So­pran Almut Hell­wig und Re­bek­ka Ma­rys­ka.

Traditionell veranstalteten wir zu 60. Jubiläum der Chorgründung ein großes Konzert.

(Foto: Andreas Roßner)

2014     Coming soon
2013     Coming soon

 

 

 

2012     Adventskonzert

Zum zweiten Mal waren wir in der Pestalozzi-Schule zu Gast mit un­se­rem dies­jäh­ri­gen Ad­vents­kon­zert.
Auch wieder ge­mein­sam mit dem Schul­chor un­ter der Lei­tung von Pe­tra Neu­bert ge­stal­te­ten bei­de Chö­re ein schö­nes Kon­zert in der Ad­vents­zeit.
Vor­be­rei­tet hat­te uns da­rauf un­ser neu­er Chor­lei­ter Uwe Mo­ratz­ky. Und das mit Bra­vour. So meis­ter­ten wir auch die an­spruchs­vol­len Stü­cke bes­tens.
Am Sonn­tag da­vor, dem 2. De­zem­ber 2012, brach­ten wir die­ses Kon­zert auch schon in der Plei­ßen­tal­hal­le von Wer­dau zu Ge­hör. Eben­falls mit Er­folg

Frank-Uwe Tengler als Nikolaus

Es wird zur Tradition: Unser zweites Konzert, ein Konzert zur Adventszeit, in der Aula der Pestalozzischule.

(Fotos: Andreas Roßner)

2012     Reinholds „letzte“ Probe

Rein­hold hat­te al­les gut ge­plant. Die Chor­mit­glie­der wa­ren un­ter­rich­tet, dass die Pro­be am 13. Juli 2012, sei­ne letz­te (offi­ziel­le) Pro­be, ei­ne hal­be Stun­de spä­ter be­gin­nen wür­de.
Aber dann kam al­les ganz an­ders.
Natürlich hat­te sich der Chor gut auf die­se Pro­be vor­be­rei­tet, aber an­ders als ge­dacht. Das Vor­be­rei­tungs­team hat­te sich in wo­chen­lan­ger Ar­beit er­dacht, was dann an die­sem Tag über die Büh­ne ging. Wir woll­ten Rein­hold drei Lie­der sin­gen. Da­zu war ei­ne Pro­be nö­tig, die dann durch die Ver­schie­bung des re­a­len Pro­ben­be­ginns so­gar noch ei­ne hal­be Stun­de län­ger war als ge­plant. Lei­der, lei­der ha­ben wir den Song von Bea­te mit er­gän­zen­den Tex­ten von Rolf in der kur­zen Zeit nicht mehr auf die Rei­he ge­bracht. Da wir uns auch nicht bla­mie­ren woll­ten, muss­te die­ses Lied dann doch aus­fal­len.
So brach­ten wir das „Zi­geu­ner­le­ben“ von Schu­mann und ein von Kat­rin ge­dich­te­tes Lied zu Ge­hör.

Die Probe vor der Probe

Die Gratulanten nahmen kein Ende
(Fotos: Michael Buschmann)
 

Nach ei­nem „ver­un­glück­ten“ Ein­sin­gen durch Kers­tin Hö­rich, in dem Rein­hold ob sei­ner Taug­lich­keit als Bass ge­tes­tet wur­de, nahm das „Un­heil“ sei­nen Lauf. Die Pro­be fiel ins Was­ser und die Gra­tu­lan­ten mar­schier­ten auf.

Nico Nebe

Nico Ne­be, der Prä­si­dent des West­säch­si­schen Chor­ver­ban­des, ließ für Rein­hold sei­ne ei­ge­nen Sän­ger sit­zen (die da ei­gent­lich auch Pro­be hat­ten), um ihm seine Wert­schät­zung zu zei­gen.

Persönliche Wünsche

Der Bürgermeister der Stadt Zwickau, Rainer Dietrich, überreicht einen Strauß Blumen und ein Präsent.

In seiner Laudatio erinnerte sich der Bürgermeister an die Zeit, in der er selbst noch Schüler bei Reinhold war, dass er zum Singen wohl nicht geboren war.

2011     Weihnachtskonzert im GLOBUS

Zur Weihnachtszeit sind wir tat­säch­lich sehr ak­tiv. Schon lan­ge war ein Kon­zert im GLOBUS-Markt - ei­ner un­se­rer Spon­so­ren - ge­plant, aber nicht zu­stan­de ge­kom­men.
Am 17. De­zem­ber war es dann so weit. Ei­ne et­was ver­klei­ner­te Ab­ord­nung der Chor­ver­ei­ni­gung Sachsen­ring Zwi­ckau e.V. sang für die Be­su­cher des Mark­tes.

Davon existieren leider keine Bilder: Wir ließen es uns nicht neh­men auch in die­sem Jahr wie­der am 24. De­zem­ber ei­ni­ge Weih­nachts­lie­der für die Be­woh­ner des Se­nio­ren- und Se­nio­ren­pfle­ge­heims im Schloss Oster­stein und für die Pa­tien­ten drei­er Sta­tio­nen im Hein­rich-Braun-Kran­ken­haus an­zu­stim­men.

Weihnachten im GLOBUS

In weihnachtlicher Umgebung ist gut Singen
(Fotos: Andreas Roßner)
 

2011     Weihnachtskonzert

Machen wir eigentlich nur noch Weihnachtskonzerte? Man könnte es fast glauben. Bereits im Januar begannen wir mit den Proben für unser Konzert „Jubilate“. Es war eine ganz schöne Plackerei.
Unterbrochen wurden die Einstudierungen dann noch von den Proben für das “Classics“-Konzert und das WSCV-Jubiläum.
Wie immer haben wir es auch diesmal richtig gut auf die Reihe bekommen. Einige Leute von camerata vocale haben uns bei diesem Vorhaben unterstützt. Vielen Dank Kollegen.

Frau Maxheimer vorm Chor

„Jubilate“. Eines der beiden Weihnachtskonzerte fand in der Moritz­kirche von Zwickau statt.

(Fotos: Andreas Roßner)

2011     Konzert zum WSCV-Geburtstag

Der Verband, dem wir (auch) angehören hatte eigentlich schon 2010 Geburtstag. Wegen des Schumannjahres wur­den die Fei­er­lich­kei­ten aber auf das Fol­ge­jahr, 2011, ver­scho­ben.
Und dann war es so weit. Im Eil­tempo prob­ten wir nach dem Clas­sics-Kon­zert die Lie­der für die­ses ge­mein­sa­me Sin­gen. Und wir wa­ren gut an­zu­hö­ren (und auch gut anzusehen).
Auch bei diesem Konzert mus­ste Rein­hold „ein­grei­fen“ und die An­sa­gen selbst ge­stalten. Wie immer ge­konnt.

Ansage der Pro­gramm­fol­ge durch den Chorleiter

Das Konzert zum Geburtstag des Westsächsischen Chorverbandes (WSCV) auf dem Kornmarkt von Zwickau am 28. August 2011.

(Fotos: Andreas Roßner)

2010     Weihnachtskonzert in der Aula der Pestalozzischule

Unser Weihnachtskonzert dies­mal in der Aula der Pes­talozzischule von Zwickau. Reinhold „macht hier den Au­gust“. Soll heißen, er im­pro­vi­siert die An­sa­gen für das Kon­zert, weil 250 Ex­em­pla­re des Pro­gramm­hef­tes am Mit­tag vor der Auf­füh­rung auf rät­sel­haf­te Weise spurlos verschwunden sind.

Ansage der Pro­gramm­fol­ge durch den Chorleiter

Der Vorsitzende des Vor­stan­des un­se­rer Chor­ver­ei­ni­gung - Frank-Uwe Teng­ler - fand hoff­nungs­vol­le Wor­te zur Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen un­se­ren bei­den Chö­ren.

Frank-Uwe Tengler bei seiner Ansprache

Unser Weihnachtskonzert gemeinsam mit den Kindern des Schulchores der Pestalozzischule am 18. Dezember (Fotos: A. Roßner)

Die Bauarbeiten an der Aula der Pestalozzischule haben wohl län­ger als zwei Jah­re gedauert. Immer in der Hoffnung, dass es nun bald vorbei sei, hangelten wir uns - und besonders der Schulchor der Pestalozzischule - von Termin zu Termin. Eigentlich sollte das Musical „Drei Wünsche frei“ schon in der Aula stattfinden, musste aber wegen des mangelnden Baufortschritts ins Freizeitzentrum Marienthal verlegt werden.
Umso schöner, dass es nun zu Weihnachten geklappt hat.

Petra Neubert dirigiert den Schul­chor, der hier von Kon­stan­ze Gleits­mann auf der Flö­te be­glei­tet wird.

Petra Neubert und Kon­stan­ze Gleits­mann

Am Ende des erfolgreichen Konzertes nehmen die Prot­a­go­nis­ten ihre Glück­wün­sche ent­ge­gen.

Glücklich und zufrieden

Die Kinder des Schulchores der Pestalozzischule

Simon Fröhlich richtete die Stücke für diese Aufführung ein. Unter Leitung von Petra Neubert studierte der Schulchor das Repertoire ein. Hier stand Frank Schöbels „Weihnachten in Familie“ auf dem Programm, das auch von den beiden Solisten bravourös ge­meis­tert wur­de.

2010     Konzert in den Arcaden

Auf dem Parkdeck der Zwi­ckau­er Ar­ca­den san­gen wir zu de­ren 10-Jah­res-Fei­er.

Auf dem Parkdeck

Die Grup­pe Sai­ten­spiel des Ro­bert-Schu­mann-Kon­ser­va­to­riums gab eben­falls eine Pro­be ih­res Kön­nens.

Die Saitenspieler

Der Chef Michael Bilinger

Gut „behütet“

Das Doppelquartett

Das Konzert auf dem Arcaden-Parkdeck (Fotos: A. Roßner)

Am 4. September lösten wir unser Versprechen ein, in den „Arcaden“ zu deren Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen, zu singen.
Das war dann zwar auf dem Parkdeck und das Wetter war reichlich unbestimmt, während der Technikabstimmung wurden die Mikros nass, doch zum Konzert war uns der Wettermacher hold.
Die Vorbereitungen gingen mit einer Wochenendprobe einher, die uns aber auch als Probe zur erneuten Aufführung der „Klangvisionen“ in Crimmitschau und Reichenbach gelegen kam.

2010     Chorsinfonik Spektakulär

Die Wo­chen­end­pro­be in Schnee­berg vol­ler Kon­zen­tra­tion aber auch wie­der mit ge­hö­ri­gem Spaß an der Freu­de.

Abends in Schneeberg 1


Und plötzlich hat es Pling ge­macht.

Abends in Schneeberg 2


Wie immer: Wir proben und si­ngen und ste­hen im Schein­wer­fer­licht. Die, die uns hel­fen sieht man oft nicht.

Helferin beim Kar­ten­ver­kauf in der Neuen Welt

Unser Jahreskonzert „Chorsinfonik Spektakuär“ in der „Neuen Welt“ zu Zwickau (Foto: A. Wohland)

Wir haben geackert und geackert und dann ist es ein tolles Konzert geworden.
Wieder ein chorsinfonisches Werk, zu Schumanns 200. Geburtstag selbstverständlich ein Werk von ihm: „Des Sängers Fluch“.
Dazu, und deshalb wurde es spektakulär, die „Misa Tango“ von Luis Bacalov. (Einzelheiten dazu auf der Konzerte-Seite).

Die Vorbereitungen auch wieder mit einer Wochenendprobe in Schneeberg, vom 16. bis zum 18. April. Und, wie so üblich, bei schönstem Wetter.

1970     Konzertreise nach Budapest und Salgótarján

Nach der nächt­li­chen Fahrt be­nö­tig­ten wir al­le erst ein­mal et­was Schlaf. In den hei­ßen Mit­tags­stun­den (über 30) ging es dann zu un­se­rer er­s­ten Auf­ga­be: über die Stra­ße zum Wein­gut Bu­da­fok zur Be­sich­ti­gung der Wein­kel­ler und zur Wein­pro­be.

Be­sich­ti­gung der Wein­kel­ler

Am Abend ging es dann zu­nächst in ei­ge­ner Re­gie ins Zen­trum und es ent­stan­den un­ge­ach­tet der vor­an­ge­gan­ge­nen Wein­pro­be recht schö­ne Auf­nah­men von der da­mals schon wun­der­schö­nen Stadt Bu­da­pest.

Budapest bei Nacht

Die Stadt­rund­fahrt am näch­s­ten Tag führ­te uns un­ter an­de­rem auch ins Nép-Sta­dion mit seinen 100 000 Plä­tzen. In Er­in­ne­r­ung bleibt da­bei die Aus­sa­ge der Stadt­füh­re­rin: „Bei Euch bau­en sie ja jetzt in Mün­chen auch ein gro­ßes Sta­dion“. Welch Hohn für bra­ve DDR-Bür­ger wie uns!

Das Nép-Sta­dion

Die Ka­the­dra­le von Esz­ter­gom steht wie ei­ne Fes­tung über der Do­nau. Zu die­ser herr­li­chen Kir­che sind wir hi­n­auf­ge­s­tie­gen. In der Kir­che "Do­na no­bis pa­cem" zu sin­gen, war ein be­son­de­res Er­leb­nis.

Kathedrale von Esz­ter­gom

Die Kettenbrücke in Budapest

Im Juli 1970 führte ein Kulturaustausch mit einem Emaillierwerk im Budapester Stadtbezirk Budafok - jawohl, die erfahrenen DDR-Trinker erkennen zu Recht den Namen eines Branntweines wieder!) - zu zwei Ensembleauftritten nach Budapest und Salgótarján.
Die Reise ging mit der Bahn und wurde vor allem auf der Hinfahrt zu einer echten Härteprüfung. Wir hatten alle Platzkarten, aber zu einem Großteil für Plätze in einem Wagen, den es gar nicht gab.
Wir wohnten im Internat der Weinbaufachschule in Budafok und bekamen soviel touristische Betreuung, dass man den Eindruck bekommen konnte, unser Programm interessiere die Gastgeber gar nicht. Dabei hatten wir mit Lakodalmás sogar ein ungarisches Volkslied einstudiert („Pörög forog a sok szeplány“) und uns für die Aussprache der Hilfe der Zwickauer Ungarndeutschen bedient.
Das Programm wurde im Klubhaus des Budafoker Werkes und auch in Salgótarján mit sehr viel Herzlichkeit aufgenommen. Sowohl der Chor als auch die Instrumentalgruppe und die Gymnastikgruppe wurden mit viel Beifall bedacht.
Noch einmal, sollten die zu besichtigenden Bilder einen anderen Eindruck erwecken, so sei betont: Wir waren mit einem Ensembleprogramm in Ungarn und haben gesungen und getanzt und dazu vorher unsere Programme mit viel Schweiß erarbeitet. Aber es gibt keine Bilder von den Auftritten.

Bilder gibt es hingegen von unseren Besichtigungen in Budapest, vom Baden auf der Margareten-Insel, von einer Fahrt nach Siofok, von einer Fahrt auf der Donau um das Donauknie nach Esztergom und von der Fahrt nach Salgótarján zum zweiten Auftritt.

1964     Konzertreise in die Slowakei

Artikel im Au­to­mo­bil­bau­er ü­ber die Kon­zert­rei­se

Bilder der Kon­zert­rei­se

Von Werner Wolf stammt die Lichtpause, die unsere Reiseroute darstellen soll

Vom 3. bis 11.September 1964 folgte das Kulturensemble des VEB Sachsenring Zwickau, bestehend aus Chor, Tanzgruppe und Instrumentalgruppe, der Einladung des Kulturensembles „Janosik“ aus Partisanske zu einer Konzertreise durch die Slowakei.
Politischer Anlass für eine solche Reise war der 20. Jahrestag des slowakischen Volksaufstandes.
Zum Ablauf der Reise sei auf einen Bericht verwiesen, den Klaus Trautvetter für die Betriebszeitung „Der Automobilbauer“ schrieb.

Eigentlich war die Tourneevorbereitung gar nicht zu bewältigen.
Im Juni waren die Arbeiterfestspiele im Bezirk Gera, für die wir seit Jahresbeginn geprobt hatten (siehe Bilder aus Breitenbrunn), nun gingen die Ferien los und am 3.September sollten wir fahren. Zu allem Überfluss musste Gerhard Lippold auch noch ins Krankenhaus.

Also was tun??

Die Hilfe kam in Gestalt von Martin Brückner, Chordirektor der Städtischen Bühnen in Zwickau. Er sprang ein und kümmerte sich um die geplanten Einstudierungen.

Dass auf den Fotos immer wieder Martin Brückner zu sehen ist, verfälscht allerdings die Rolle der beiden Chorleiter etwas. Es liegt einerseits an seiner starken persönliche Ausstrahlung, aber auch an der bescheidenen Zurückhaltung von Gerhard Lippold, der auf dieser Konzertreise seine Krankheit noch nicht ganz überwunden hatte.
Der Erfolg der Tournee ist beiden in gleichem Maße zu danken.

 
1964     Proben für die Arbeiterfestspiele 

Man­fred Ott, der mit­rei­sen­de Schau­spie­ler

 

Ne­ben der Pro­ben­ar­beit blieb uns noch ge­nü­gend Zeit zu Spa­zier­gän­gen. Wie die Bil­der zeigen, lag in den Kamm­la­gen noch al­ler­hand Schnee. Ei­ni­ge Wald­we­ge wa­ren ver­eist, wäh­rend auf den Lich­tun­gen der Schnee völ­lig weg­ge­taut und das ho­he Gras des ver­gan­ge­nen Jah­res pras­sel­dürr war.

Schneebilder

 

Und nun Er­leb­nis, das al­len En­sem­ble­mit­glie­dern für im­mer in Er­in­ne­rung ge­blie­ben ist:
Es gab einen Wald­brand, der eine gro­ße Flä­che Wald in der Um­ge­bung des Fe­rien­hei­mes zer­stör­te. Ei­ne ein­zi­ge Zi­ga­ret­te - wir wis­sen heu­te, dass es keine Chor­sän­ger wa­ren - hat­te das dür­re Gras ent­zün­det und schon nach Se­kun­den hat­ten die Ver­ur­sa­cher kei­ne Chan­ce mehr ge­gen die Flam­men. Sträu­cher brann­ten und eine gan­ze Scho­nung war ver­lo­ren.
Die Feu­er­wehr wur­de ge­ru­fen, kam auch bald, aber es ver­ging viel Zeit, bis Was­ser in die Schläu­che floss. Mit Ha­cken und Schau­feln ver­such­ten wir das Feu­er aus­zu­klop­fen. Am Ran­de der Scho­nung wur­de ei­ne Brand­schnei­se ge­gra­ben, um zu ver­hin­dern, dass sich das Feuer bis zum Hoch­wald durch­frisst.
Unser Glück be­stand da­rin, dass sich der Wind dreh­te und das Feu­er vom Hoch­wald ab­hielt. Das Haus selbst war nicht in Ge­fahr. Es kon­nte von der Feu­er­wehr ge­schützt wer­den.
Am Ende war die Ge­fahr ganz ge­bannt. Die Feu­er­wehr lösch­te die letz­ten, im­mer wie­der auf­lo­dern­den Her­de. Für uns al­le war das Gan­ze dann nur noch ei­ne tol­le Er­in­ne­rung. Die gan­ze Auf­re­gung, das gan­ze Chaos war hin­ter­her nicht mehr so schlimm, ein Aben­teu­er, das zum un­ver­gess­li­chen Er­leb­nis­schatz ge­hört.

Feuerbilder

Chorprobe im Wald

Anfang 1964 stand die Probenarbeit ganz im Zeichen der Arbeiterfestspiele, die im Bezirk Gera stattfinden sollten und an denen das Klubhaus Sachsenring mit einem Ensembleprogram teilnehmen sollte.

Mit solchen Programmen haben wir später wiederholt an den Arbeiterfestspielen teilgenommen. Dies war das erste Mal und sollte deshalb sehr gründlich vorbereitet werden.
Dass das Ensemble im September auch noch für eine Konzertreise in die Slovakei ausgewählt wurde, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Das Ensemble, das für dieses Programm zusammengestellt wurde, bestand außer dem Chor aus einer Instrumentalgruppe unter Leitung von Helmut Reinbothe, einer Gruppe für künstlerische Gymnastik (Edith Schulz-Fickert) und zwei jungen Männern, die sich an Pantomime versuchten. An andere Gruppen kann sich der verspätete Berichterstatter nicht mehr erinnern. (Rolf Urban)
Alle wurden vom Klubhaus des Betriebes unterstützt, hatten dort ihre Proben und da wir oft gemeinsame Auftritte hatte, kannten wir uns alle recht gut und waren so etwas wie eine Familie. Das Klubhaus hatte einen künstlerischen Leiter für das Ensemble als Mitarbeiter. Das war zu dieser Zeit Wolfgang Hausmann.

Das Arbeiterfestspielprogramm war als „Buntes Programm“ vorgesehen. Heute würde man von einem Show-Programm sprechen. Damals prägte man eher Begriffe wie „sozialistische Revue“.
Für die Konzeption und Einstudierung hatte man mit Manfred Ott einen Schauspieler des Zwickauer Theaters gewonnen. Im April fuhr das gesamte Ensemble zu einer Wochenendprobe in das Ferienheim Breitenbrunn des Sachsenringwerkes, unweit des heutigen Fußgängergrenzüberganges Halbmeile an der Tschechischen Grenze. Dort sollte vor allem das Zusammenspiel der Gruppen geübt werden.

Die Bilder aus Breitenbrunn stammen von Erika (Farbdias) und Rolf Urban.

Die Bilder zeigen, das die Ideen des Regisseurs unter den Chorsängern mehr allgemeines Amüsement als Begeisterung hervorriefen.

 
1958 

Gi­se­la Rock­stroh (Rud­dig­keit) und Re­gi­na Lei­s­t­ner (Olz­mann), zwei So­pra­nis­tin­nen der er­s­ten Jah­re

In­te­res­sant ist, wie wir auf die Jah­res­zahl 1958 ge­kom­men sind. Schließ­lich gab es dar­über kei­ne Auf­zeich­nun­gen mehr. Aber Wal­traut Bley wuss­te es ganz ge­nau: Es muss im Ju­li 1958 ge­we­sen sein, denn sie hat an­schlie­ßend ih­ren Blind­darm un­term Mes­ser ge­las­sen. Es gibt of­fen­bar vie­le Mög­lich­kei­ten, ei­nen Chor­auf­tritt zu da­tie­ren!

Auftritt in Röbel an der Müritz anlässlich einer Städtepartnerschaft.

Aus dem Jahr 1958 finden sich noch Dias von Erika Enke (Urban) von einer Fahrt des Chores nach Röbel an der Müritz.

Anlass war eine Städtepartnerschaft, die zwischen dem sächsischen Zwickau und dem mecklenburgischen Röbel in diesem Jahr abgeschlossen wurde. Aus diesem Anlass gab es ein Kulturprogramm Zwickauer Laienkünstler auf einer Freilichtbühne in Röbel.

 
1956 

Ein Auf­tritt auf ei­ner der vie­len Frei­licht­büh­nen in der Stadt.

Was steckt denn da der gro­ße Di­ri­gent in den Mund?

Trübsal und Lan­ge­wei­le hat­ten kei­nen Platz bei den Ei­se­nach­fah­rern von 1956. Die­se Bür­ger­steig-Po­lo­nai­se wird an­ge­führt von Egon Gor­dala (dem gro­ßen Stim­mungs­ma­cher der er­s­ten Jah­re) und von - er­kennt ihn viel­leicht noch je­mand? - von Han­nes Trill­hose.

Die Bür­ger­steig-Po­lo­nai­se

Der Chor bei seiner ersten - und gleich sehr erfolgreichen - Teilnahme an einem Chorwettstreit zum Sängertreffen in Eisenach 1956.

 
1955 und früher 

Der Auf­ruf der Klub­haus­lei­tung des „VEB Kraft­fahr­zeug­werk Horch“ in der Frei­en Pres­se zur Grün­dung des Cho­res.

Das Beweisdokument schlechthin für die Richtigkeit des Gründungsjahres ist der Aufruf von 1955 in der Freien Presse.
Und natürlich wissen wir alles genau, weil die Gründungsmitglieder und vor allem der Gerhard Lippold uns das so berichteten. Und die waren ja dabei.

Das heißt, dass 1955 ein Betriebschor des Horchwerkes - der Betriebschor!! - gegründet wurde und dass daraus in stetiger Entwicklung unsere heutige Chorvereinigung Sachsenring geworden ist.
Das ist aber noch nicht die ganze Wahrheit.

 

Hier zwei Bilder vom Pi­onier­chor der Frö­bel­schu­le, aus dem die Mit­glie­der bei der Grün­dung über­wie­gend kamen und der von Ger­hard Lip­pold ge­lei­tet wur­de. Die Bil­der dürf­ten aus dem Jahr 1953 stam­men.

Ger­hard Lip­pold als Di­ri­gent bei ei­ner Pro­be im Frei­en. Das Zopf­mäd­chen: Eri­ka (Ur­ban).

Der Chor der Frö­bel­schu­le vor dem Auf­tritt. Man be­ach­te die zah­len­mä­ßi­ge Stär­ke des Cho­res!

Einer erinnert sich an Gespräche mit Max Schmieder, dem Klubhausleiter der Gründungszeit:

„Ja, es hat schon einen Betriebschor im Horchwerk gegeben, lange bevor Gerhard Lippold seinen - unseren - Chor ins Leben rief.“

Nach Max Schmieder hat es sogar schon vor dem 2.Weltkrieg im Werk Horch einen Chor und ein Orchester gegeben.

Einer, der 1949 als Lehrling im Horchwerk angefangen hat, erinnert sich:

„Der damalige Musiklehrer an der Betriebsberufsschule, Paul Eibisch, sprach unter den Neuen diejenigen an, die in Musik eine Eins oder Zwei hatten“, um sie für den offenbar damals schon bestehenden Betriebschor zu gewinnen. Die Proben fanden sonnabends früh 7.00 Uhr in der Betriebskantine statt.
Sonnabend war ja Arbeitstag - und damit war Chorprobe gesellschaftliche Arbeit. Also waren die Chormitglieder auch von der Arbeit an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz frei zu stellen und die Chorprobe war für diese Zeit ihre Arbeit.

Paul Eibisch leitete den Chor.
Namen werden genannt: Marianne Schädel, Max Rödel, Max Schmieder - eben der, den die älteren Sänger noch als Klubhausleiter kennen.

Im Orchester spielten Hans Winkler (der "Onkel" Winkler, weil sein Neffe Günther im Klubhaus angestellt war), Hermann Neukirchner, Arno Seidel. Letzterer leitete auch ein Streichquartett.

1950 gab es in der „Neuen Welt“ einen Wettbewerb Zwickauer Chöre, an dem auch der Werkchor des Horchwerkes teilgenommen hat.

Mit dem Tod von Paul Eibisch (1951?) zerfiel der Chor.

Es gab dann noch 1952 einen Jugendchor, der von Siegfried Zdebel geleitet wurde. Von diesem Chor ist bekannt, dass er 1952 in Dresden ein Kulturprogramm zur Landeskonferenz der VdGB gestaltete. (Die VdGB war die „Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe“. Man könnte sie als eine Art Bauernverband bezeichnen).

1953 ging Siegfried Zdebel nach Dresden. Damit löste sich auch der Jugendchor auf.

Vor allem dem Wirken von Klubhausmitarbeitern wie Max Schmieder und Gerhard Franz war es zu verdanken, dass dann 1955 der bewusste Aufruf zustande kam.

Wir stehen in der Tradition des im Ergebnis dieses Aufrufes 1955 gegründeten Betriebschores. Die Gründung dieses Chores betrachten wir als unsere Gründung.

Aber natürlich reizt es uns zu wissen, was da vorher schon war.

Deshalb: Sollte jemand, der diese Seite liest, noch etwas mehr über diese Chöre vor 1955 wissen, sollte er etwa gar Unterlagen oder Fotos davon haben, so möge er uns das wissen lassen.

Wir freuen uns über jede Neuigkeit (auch) aus der Vergangenheit!